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Das Schiff wurde auf dem Wasser von der Werft im Rheinland zum Hafen Passau überführt und dort mit Mobilkranen in das Transportfahrzeug der Spedition Kübler GmbH verladen.

Zum Einsatz kam für diesen Transport ein 5+6 achsiger Modulanhänger, der mit dem Schiff verbolzt wurde. Am Ende des Fahrzeugs wurde  der Powerbooster  eingebaut, da in Österreich einige Brücken in Alleinfahrt ohne Zugmaschine bewältigt werden mussten.

Der Transport startete am Sonntagabend um 22.00 Uhr zur ersten Etappe bis zur Grenze Suben.

Von dort aus ging es in 3 Nachtetappen via Wien und Klagenfurt nach Hermagor, wo das Schiff hydraulisch umgeladen werden musste.

Auf der letzten Bergetappe bis zum Ziel waren starke Steigungen, teilweise über 14 %  und enge Kurven zu bewältigen, welche es nötig machten die Achsmodule unter die Alpenperle zu stellen, um die Transportlänge zu verringern.  Da der Tross jetzt eine Höhe von 5,25 Meter hatte, hob ein Voraustrupp die Stromkabel an. Durch diese Transportlösungen wurde  das Westufer des Weissensees, wie geplant, gegen Mittag erreicht.

Der Semitieflader mit dem Oberdeck wurde dann an eine andere Stelle des Sees gebracht, da das Schiff mit aufgebautem Oberdeck die Querverbindungsbrücke nicht unterfahren konnte. Der Tieflader mit dem Oberdeck hatte hier noch 3 sehr enge Ortsdurchfahrten zu meistern.

Hier musste der Semitieflader teilweise schräg gestellt werden, um mit der enormen Breite von über 6m unter Dachvorsprüngen und Hausecken vorbei zu kommen.

 

Die „Alpenperle“ wurde dann hydraulisch auf eine Slip Bahn abgesetzt und zu Wasser gelassen.

Danach wurde  das Schiff an der anderen Seeseite mit dem Oberdeck komplettiert.

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