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Schwergutspezialisten aus ganz Europa bewerben sich um diesen begehrten Preis, der dieses Jahr im Rahmen der Messe Bauma 2010 in München verliehen wurde.

Kübler gewann in der Königsklasse über 120 to den ersten Preis mit dem Transport eines 300 to Gussteils, das die Schwaben in einer aufwändigen Aktion mit drei Tiefladern nebeneinander gekoppelt über die 600 m lange Werratalbrücke jongliert hatten.

Der Transport mit einem Gesamtgewicht von ca 500 to musste anschließend von 4 Zugmaschinen gezogen eine 8 %ige Steigung überwinden. Transportiert wurde ein Querhaupt aus Guß für die Firma SMS Meer, das Herzstück einer Presse für ein Stahlwerk im Saarland.

Die ESTA verleiht 9 Preise in verschiedenen Kategorien an Kran- und Schwertransportunternehmen. Kübler war das einzige deutsche Unternehmen, dem es gelang auf den ersten Platz zu kommen. Im Jahre 2003 hatte Kübler mit dem Transport der Concorde und 2005 mit dem Projekt A 380 jeweils den 3. Platz errungen.

Einen ausführlichen Bericht über diese Rekordleistung finden Sie unter folgendem Link:

„Ein Job für den Haller Transporter – Spedition Kübler rettet hessischem Maschinenbaufabrikanten einen Millionenauftrag

(Haller Tagblatt vom 20.06.2009)

Die dazugehörige Bildergalerie der Presse finden sie hier.

Die Spedition Kübler berichtete während des Transportes wie folgt:

“500 to rollen mit einem 10 m breiten Tieflader nach Hessisch Lichtenau Hann. Münden.
Die Firma Richter aus Hessisch Lichtenau vergibt den größten und kompliziertesten Schwertransport, der je in Hessen durchgeführt wurde.

3 Tieflader nebeneinander werden von 3 Schwerlastzugmaschinen, die ebenfalls nebeneinander fahren das Gewicht von 500 to auf der 8 %igen Steigung nach der Werratalbrücke den Berg hoch ziehen. Eine weitere Zugmaschine wird den 10,30 m breiten Tieflader von hinten schieben. Die Ladung selbst hat nur eine Breite von 8,00 m.
30 Polizisten überprüfen seit 3 Tagen, ob so ein Transport überhaupt stattfinden kann oder darf. Das Fahrzeug der Spedition Kübler aus Schwäbisch Hall ist eine absolute Neuheit und besteht aus 34 Achsen mit je 8 Räder und 4 Schwerlastzugmaschinen. Bis zur Autobahn fährt der Tieflader mit 22 Achsen und 2 Zugmaschinen.

An der Ausfahrt Hedemünden werden weitere 12 Achsen seitlich anmontiert, um die schwere Last auf eine größere Fläche zu verteilen. Das ist aus statischen Gründen notwendig, um die Werratalbrücke überqueren zu können. Der Statiker schreibt auf der Werratalbrücke sogar vor, dass die Zugmaschine 30 m vom Tieflader entfernt sein muss. Deshalb wir der Tieflader mit einem Stahlseil über die Brücke gezogen.
Die 4 Zugmaschinen, die für die 8 % ige Steigung erforderlich sind, haben eine Leistung von 2340 PS, werden aber trotz dieser enormen Zugleistung, am Berg nur ein Tempo von Schrittgeschwindigkeit erreichen. Bevor der Zug in Kassel die Autobahn verlässt, muss die Breite des Tiefladers wieder auf 3 m reduziert werden, trotzdem gelingt es nicht über die normale Ausfahrt die Autobahn zu verlassen. Deshalb wird der Tieflader die Autobahn queren und entgegengesetzt der Fahrtrichtung, Richtung Kassel fahren und dort auch auf der Gegenfahrbahn die Autobahn verlassen.

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